Frankfurt Airport Terminal 3 erhält TICKETLESS Lösung

Am 22. April geht Terminal 3 am Flughafen Frankfurt in Betrieb. Für Reisende ist es ein neues Terminal. Für Designa ist es der nächste Schritt in einer langjährigen Zusammenarbeit mit Fraport – und gleichzeitig das bislang komplexeste Projekt an diesem Standort.

 

Ein Projekt in einer laufenden Großanlage

Fraport betreibt eine der größten Parkrauminfrastrukturen weltweit. Der Betrieb läuft rund um die Uhr, die Transaktionszahlen sind entsprechend hoch. Gleichzeitig gelten strenge Anforderungen an IT, Datenschutz und Verfügbarkeit. Vor Ort ist dauerhaft ein Serviceteam im Einsatz.

 

Designa ist seit Jahren Teil dieser Infrastruktur. Die Terminals 1 und 2 arbeiten mit klassischen, ticketbasierten Systemen und bewältigen täglich hohe Volumen. Mit Terminal 3 kam eine zusätzliche Anforderung dazu: neue Technologien integrieren, ohne den bestehenden Betrieb zu beeinträchtigen.

 

Ticketloser Betrieb als neues Grundprinzip

Im Vorfahrtsbereich von Terminal 3 wird erstmals auf ein ticketloses System gesetzt. Die Identifikation erfolgt über Kennzeichenerkennung, ergänzt durch Barcode als Fallback.

 

Das reduziert typische Störquellen im Betrieb. Keine verlorenen Tickets, keine mechanischen Probleme an Ticketgebern, weniger manuelle Eingriffe. Der Ablauf an den Ein- und Ausfahrten wird stabiler und weniger fehleranfällig.

 

Auch die eingesetzte Hardware unterscheidet sich deutlich von den bestehenden Anlagen. In Terminal 3 kommt erstmals die neue Generation der Designa Connect Double-Deck-Terminals zum Einsatz. In die Schranken integriert sind unter anderem LPR-Kameras von Survision, Displays sowie digitale Schließsysteme.

 

Parallel wurden die Bezahlmöglichkeiten erweitert. Neben klassischen Verfahren stehen erstmals auch Pay-by-Plate und PayMobile zur Verfügung. Zusätzlich wurden Schnittstellen zu Drittsystemen umgesetzt, etwa für spezielle Verkehrsströme.

 

Insgesamt umfasst die Installation: 10 Cashless-Terminals, 8 Cash-&-Card-Geräte, 11 Ein- und Ausfahrtsterminals, 13 Double-Deck-Terminals sowie 36 Schranken.

 

Damit werden alle relevanten Bereiche abgedeckt – von Kurzzeitparkern über VIP-Spuren bis hin zu Bus-, Taxi- und Ride-Hailing-Zonen.

 

Umsetzung unter laufendem Betrieb

Die Umsetzung erfolgte innerhalb eines engen Zeitfensters. Die Installation vor Ort wurde in rund drei Monaten abgeschlossen, während Terminals 1 und 2 ohne Einschränkungen weiterliefen.

 

Die Integration erfolgte direkt in die bestehende Systemlandschaft. Tests und Anpassungen wurden parallel durchgeführt, Abstimmungen liefen eng zwischen allen Beteiligten.

 

Heute laufen zwei Betriebsmodelle gleichzeitig: ticketbasiert in Terminal 1 und 2, ticketlos in Terminal 3 – auf einer gemeinsamen Infrastruktur.

 

Langfristige Zusammenarbeit als Grundlage

Projekte in dieser Größenordnung setzen eine stabile Partnerschaft voraus. Fraport stellt hohe Anforderungen an Verfügbarkeit, Sicherheit und Betriebssicherheit. Gleichzeitig entwickelt sich die Infrastruktur kontinuierlich weiter.

Terminal 3 ist ein weiterer Schritt in diese Richtung: weniger mechanische Abhängigkeiten, mehr digitale Prozesse und eine stärkere Integration in bestehende Systeme.

 

Der Flughafen Frankfurt gehört zu den Referenzen, an denen sich viele orientieren. Mit Terminal 3 wird dieser Maßstab weiterentwickelt.

 

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